Thema

Was ist Achtsamkeit?

Das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments. Deine Aufmerksamkeit ist vollkommen auf das Jetzt gerichtet — auf Körper, Gefühle, Gedanken und die Feinheiten dazwischen.

Achtsamkeit ist eine Geisteshaltung: Du bündelst deine Aufmerksamkeit und nimmst wahr, was gerade spürbar ist.

Das Gegenteil wäre das Handeln aus dem Unbewusstsein — das Abspulen von Gewohnheiten, ohne die Einzigartigkeit dieses noch nie dagewesenen Moments zu würdigen.

Kennst du das, wenn du wie auf Autopilot durch das Leben gehst? Die Zeit rast, und du wunderst dich, wo die Stunden hingekommen sind. Dann darfst du dich darin üben, achtsamer im Moment zu sein.

Praxis

Tipps für mehr Achtsamkeit.

  1. 01Dein Atem ist dein Anker, um ins Hier und Jetzt zu kommen. Verbinde dich ganz bewusst mit dem Fluss deines Atems.
  2. 02Trainiere deine Achtsamkeit durch bewusste Wahrnehmung deiner Gedanken und Gefühle im Alltag.
  3. 03Betrachte deine Innenwelt aus der Perspektive eines neutralen Beobachters. Unterbrich die Identifikation mit Gedanken und Gefühlen.
  4. 04Erfreue dich an Kleinigkeiten. Es braucht keine großen Geschenke, um zufrieden zu sein.
  5. 05Meditation hilft, Gedanken und Gefühle bewusst und differenziert wahrzunehmen.
  6. 06Yoga ist eine achtsame Körperübung, um wieder in dein Körpergefühl und deine Mitte zu kommen.

Atem

Atmung ist der Schlüssel zur Achtsamkeit.

Deine Atmung ist nicht nur Mittel zum Zweck. Durch sie kommst du in intensiven Kontakt mit dir selbst, deinen Gefühlen und Empfindungen. Sie gibt den Takt des Lebens vor und ist eng mit dem Gefühl deines Herzens verbunden.

Flache oder stockende Atmung schwächt dein Empfinden. Langfristig bringt sie dich aus der Mitte. Eine verbundene, bewusste Atmung ist die Voraussetzung für kognitive Präsenz, ein angenehmes Lebensgefühl und eine natürliche Körperhaltung.

Wirkung

Achtsamkeit hilft gegen Stress — und trainiert Fokus.

Stress ist eine der Hauptursachen für Krankheiten. In der Wildnis macht die Ausschüttung von Stresshormonen Sinn. In der modernen Berufswelt sitzen wir — die Hormone bleiben im Körper.

Bist du achtsam mit deinem Körper, bemerkst du früh, was dich stresst, und kannst gegensteuern. Oft reicht es, aufzustehen, tief durchzuatmen, ein paar Schritte zu gehen und sich wieder mit dem Atem zu verbinden.

Gelebte Achtsamkeit fördert Konzentration: Du widmest einer Aufgabe ungeteilte Aufmerksamkeit. Außerdem stärkt sie das Gedächtnis, weil du flüchtige Gedanken früh erkennst und ihnen ihre Energie entziehst.

Der nächste Schritt

Lass uns sprechen.

Ein kostenloses, unverbindliches Gespräch. Wir schauen, wo du gerade stehst und wo du noch nicht in deiner Kraft lebst.